Glossar

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Glossar

Wir erklären dir hier die wichtigen Begriffe, um Klimawandel und Nachhaltigkeit (besonders nachhaltigen Konsum) besser zu verstehen. 

1. Ökosystem und Klimawandel

Ökosysteme sind Lebensräume, die sich aus Klima (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind, Regenmenge), Licht, Wasser und Boden zusammensetzen. Die Kombination aus den Lebensräumen und Lebewesen bilden verschieden Ökosysteme, zum Beispiel Wälder, Flüsse, Seen, Meer, Wälder, Korrallenriffe etc. Im Grunde ermöglicht unser Ökosystem es uns, auf dem Planeten leben zu können. Die Veränderung des Klimas, und somit auch des Ökosystems, auf der Erde über einen längeren Zeitraum nennt man Klimawandel.

2. Treibhauseffekt vs. CO2 Emissionen
Die Sonnenstrahlen scheinen auf die Erde und erwärmen die Erde. Wenn ein Teil der Wärme zurückgeworfen wird und ein Teil in der Atmosphäre bleibt, nennt man das Treibhauseffekt. CO2-Emissionen bezeichnen Treibhausgase, die durch die Verbrennung verschiedener kohlenstoffhaltiger Materialien wie Kohle entstehen. Je mehr CO2 Emissionen ausgeschüttet werden, desto mehr Wärme bleibt in der Atmosphäre. 

3. Klimaneutralität
Besonders Unternehmen stoßen einiges an CO2-Emissionen aus: ob für die Produktion, den Transport oder Verpackungen. Die entstehenden Emissionen können durch verschiedene Hilfsprojekte, wie zum Beispiel Aufforstungsprojekte, ausgeglichen werden. Besonders Bäume sind hilfreich: sie nehmen Kohlenstoffdioxid auf und wandeln es zu Sauerstoff um. 

4. Nachhaltige vs. Umweltfreundliche Produkte
Nachhaltige Produkte sind unter ökonomisch-, sozial- und ökologisch-vertretbaren Voraussetzungen hergestellt. Umweltfreundliche Produkte beziehen sich nur auf die Entlastung der Umwelt.

5. 3 Säulen Modell
Nachhaltigkeit besteht aus 3 Säulen: Wirtschaft, Umwelt und Soziales. Die Säulen sind gleichrangig und gleichgewichtig.

6. Ökologischer Fußabdruck
Wie viel Ressourcen wir verbrauchen und wie viel Platz für unseren Konsum auf der Erde vorhanden ist. Der ökologische Fußabdruck zeigt auch, ob wir uns über oder unter dem Durchschnitt befinden.

7. Kreislaufwirtschaft vs. Cradle to Cradle 
Produkte werden nach Gebrauch nicht verbrannt/weggeworfen, sondern recycelt, bzw. aufgearbeitet, um in den Kreislauf der Nutzung wieder und wieder eingeführt zu werden. Cradle to Cradle (= Wiege zur Wiege) ist ein Ansatz der Kreislaufwirtschaft. Abbaubare Materialien werden in die Natur zurückgeführt. Nicht abbaubare Materialien werden recycelt.

8. Ressourcenschonung 
Ressourcenschonung ist der schonende und effiziente Einsatz von Ressourcen. Endliche Ressourcen entlasten und endliche Ressourcen fördern.

9. Natürliche Ressourcen
Sind Rohstoffe, die wir in der Natur wiederfinden: Wind, Sonne, Wasser, Bäume und uvm. Produkte aus natürlichen Ressourcen sind meistens nachhaltig, weil sie sich kompostieren oder leicht abbauen lassen.

10. Biologische Abbaubarkeit vs. Kompostierbar
Biologisch abbaubar bedeutet, das biologische Organismen (z.B. Pilze) in der Lage sind, biologisch abbaubare Materialien "aufzuessen" und in Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff, etc. umzuwandeln. Kompostierbar bedeutet, dass nach 3 Monaten Kompostierung und anschließender Absiebung durch ein 2 mm Sieb nicht mehr als 10% Rückstände bezogen auf die Originalmasse verbleiben dürfen. 

11. Recycling & Upcycling
Mit Upcycling erschafft man aus einem alten ein neues Produkt. Beim Recycling werden Rohstoffe bzw. Wertstoffe aufbereitet und durch ein Schmelzverfahren zu neuen Produkten verarbeitet.

12. Mikroplastik
Mikroplastik sind Kunststoffe, so genannte synthetische Polymere, die kleiner als fünf Millimeter sind.

13. Überkonsum
Bezeichnet unser Konsumverhalten, das Ressourcen in unserem Ökosystem überlastet und viele immer knapper werden lässt. Es bedeutet auch, dass wir Dinge kaufen, die wir nicht brauchen und Produkte schnell wegwerfen.

14. Fast & Slow Fashion
Als „Fast Fashion“ wird Mode bezeichnet, die einfach, schnell und günstig konsumiert werden kann. Sie wird unter schlechten Arbeitsbedingungen hergestellt, die meist die Umwelt negativ beeinflussen. Zum Beispiel wird viel mit Chemikalien gearbeitet, die meist in die Gewässer gelangen und das Ökosystem gefährden. Bei Slow Fashion werden die 3 Säulen der Nachhaltigkeit in allen Schritten der Wertschöpfungskette berücksichtigt. 

15. Fair Trade 
Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt.

16. Greenwashing
Unternehmen, die Greenwashing betreiben, gehen nicht transparent mit ihren Prozessen und Materialien um, und vertuschen umweltschädliche Prozesse, um besser bei den Konsumenten dazustehen. 

17. Lebensmittelverschwendung
Lebensmittel, die weggeworfen werden bevor sie überhaupt genutzt wurden - besonders westliche Länder schmeißen einiges an Lebensmittel weg. 1/3 der Lebensmittel von uns Deutschen landen im Durchschnitt im Müll. Das sind ca. 12 Millionen Tonnen an Lebensmitteln. 

18. Bienensterben
Rückgang des Bienenvorkommens, als Folge der Ausbreitung des Menschen und dessen intensiver Landnutzung mit Giften.

19. Pestizide
Sind Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel. Sie werden in der Landwirtschaft und in der Forstwirtschaft verwendet und sollen den Pflanzen Schutz vor Krankheiten und Schädlingen bieten. Der Einsatz ist für Tiere und Menschen giftig und kann krebserregend sein, Allergien auslösen und das Immunsystem schwächen.

21. Ostrich Effekt
Die Vogel-Strauß-Politik: leugnen, weggucken, ausweichen. Probleme werden ignoriert oder Gegenargumente gefunden. Immer in der Hoffnung, dass es sich im Prinzip von selbst löst, sodass man sich ihnen nicht stellen muss. Bsp. die Klimakrise. 

22. Überbevölkerung 
Es gibt mehr Menschen auf der Erde, als ernährt werden können. Das heißt, es werden mehr natürliche Ressourcen verbraucht, als nachwachsen können.

23. Sanfter Tourismus
Eine Form von Urlaub, der umweltschonend und sozial gestaltet wird. Auch nachhaltiger Tourismus genannt. Zum Beispiel kurze Reisewege, lokale und umweltfreundliche Betriebe zählen zum sanften Tourismus

24. Second Hand
Produkte aus zweiter Hand, also bereits gebrauchte Produkte wiederverwenden. Second Hand ist großer Bestandteil von nachhaltigem Konsum, weil nichts neues produziert wird und du altes vor dem Wegwurf rettest!

25. Plogging
Hergeleitet von Jogging bedeutet Plogging, dass du während deines Laufes aufräumst, also Müll einsammelst. Es gibt in einigen Städten bereits Gruppen, die sich für solche Aktionen zusammen tun.